Ratgeber · 26. Oktober 2026 · 13 Min. Lesezeit
Texte mit KI schreiben: So klingen sie nicht nach KI
Texte mit KI schreiben, die nach dir klingen: welches Tool, welcher Prompt, wann du kennzeichnen musst und wie dir ein eigener Schreib-Skill Arbeit abnimmt.
Das Wichtigste in Kürze
- KI schreibt gute Entwürfe, aber den Ton, die Fakten und die Entscheidung, was rausgeht, lieferst du.
- Echte Beispiele von dir sind laut Anthropic einer der zuverlässigsten Wege, Ton und Struktur zu steuern: drei bis fünf Stück reichen.
- KI-Texte verraten sich durch Muster wie Gedankenstriche, Dreiergruppen, leere Begeisterung und eine Zusammenfassung am Ende, die nichts Neues sagt.
- Ein eigener Schreib-Skill speichert deine Stimme und deine Regeln einmal, statt dass du sie in jedem Chat neu erklärst.
- Google erlaubt KI-Texte, solange sie Mehrwert haben, und der EU AI Act verlangt eine Kennzeichnung nur in bestimmten Fällen.
Texte mit KI schreiben, die nicht nach KI klingen, klappt dann, wenn du der KI nicht nur sagst, worüber sie schreiben soll, sondern auch, wie du schreibst: mit drei bis fünf echten Beispielen von dir, klaren Regeln, was sie weglassen soll, und deinen eigenen Fakten. Den Rest erledigt ein ehrlicher Prüfdurchgang, bevor der Text rausgeht. Wenn du das nicht jedes Mal neu tippen willst, packst du Stimme, Regeln und Beispiele einmal in einen eigenen Schreib-Skill, den Claude dann bei jedem Text von selbst lädt. In diesem Ratgeber zeig ich dir, wofür sich KI beim Schreiben wirklich lohnt, wie ein guter Prompt aussieht, woran du einen KI-Text erkennst, wie du dir so einen Skill baust und was Google und der EU AI Act zu KI-Texten sagen.
Kann KI gute Texte schreiben, und wofür lohnt es sich?
Ja, KI kann gute Texte schreiben, aber sie schreibt standardmäßig den Durchschnitt von allem, was sie je gelesen hat. Und genau so klingt das dann auch: sauber, höflich, ein bisschen glatt und irgendwie austauschbar. Das Modell kennt dich nicht, es kennt deine Kunden nicht und es weiß nicht, was du letzte Woche im Call versprochen hast.
Wo sich KI beim Schreiben richtig lohnt, sind die Aufgaben, bei denen du sonst vor einer leeren Seite sitzt oder dieselbe Art Text zum zwanzigsten Mal schreibst: Kundenmails, Angebote nachfassen, Produktbeschreibungen, Social Posts, Newsletter, Gliederungen für Blogartikel und Zusammenfassungen von langen Dokumenten. Dort spart sie dir den ersten Entwurf, und der erste Entwurf ist meistens der Teil, der am meisten Zeit frisst.
Wo du vorsichtig sein solltest: bei allem, was Fakten, Zahlen oder Zusagen enthält. Die KI erfindet gerne mal eine Zahl, die gut klingt, oder verspricht in deinem Namen einen Liefertermin, den es nie gab. Deshalb ist die Arbeitsteilung, die bei mir funktioniert, ziemlich einfach: Die KI schreibt den Entwurf, ich liefere die Fakten und entscheide am Ende, was davon rausgeht.
Welches KI-Tool eignet sich am besten zum Texte schreiben?
Das beste Tool ist das, das du mit deinen eigenen Texten getestet hast, und nicht das, das in irgendeinem Ranking oben steht. ChatGPT, Claude und Gemini schreiben alle brauchbare Texte, unterscheiden sich aber im Ton, in der Struktur und darin, wie genau sie sich an deine Fakten halten. In meinem Vergleich von ChatGPT, Claude und Gemini findest du dafür einen konkreten Prüfauftrag, den du mit allen drei durchspielen kannst.
Ich selbst schreibe fast alles mit Claude, und zwar aus einem praktischen Grund: Ich kann dort meine Stimme und meine Regeln als Skill ablegen. Je nach Oberfläche richtest du den Skill separat ein; danach lädt Claude ihn dort automatisch, wenn deine Anfrage zur Beschreibung passt. Dazu weiter unten mehr.
Für deinen eigenen Test reicht ein einfacher Ablauf:
- Nimm einen Text, den du diese Woche sowieso schreiben musst, zum Beispiel eine Antwort an einen Kunden.
- Gib allen drei Tools denselben Prompt mit denselben Fakten und zwei Beispielen von dir.
- Lies die Ergebnisse laut vor. Der Text, bei dem du am wenigsten umschreiben musst, gewinnt.
Dieser kurze Vergleich sagt dir mehr als ein allgemeiner Testbericht, weil du ihn mit deinem Ton und deinen Aufgaben durchführst.
Wie muss ein Prompt aussehen, damit der KI-Text nach mir klingt?
Ein guter Schreib-Prompt hat vier Teile: worum es geht, für wen der Text ist, wie du schreibst und was die KI auf keinen Fall machen soll. Der wichtigste Teil ist der dritte, und den lösen die meisten Leute mit Adjektiven wie „locker“ oder „professionell“. Das funktioniert kaum, weil „locker“ für jeden etwas anderes heißt.
Was wirklich funktioniert, sind Beispiele. Anthropic schreibt in seinen Prompting-Empfehlungen für Claude, dass Beispiele einer der zuverlässigsten Wege sind, Format, Ton und Struktur einer Antwort zu steuern. Empfohlen werden drei bis fünf Beispiele, jeweils in <example>-Tags verpackt, damit Claude sie klar von der eigentlichen Anweisung trennen kann.
So sieht ein Prompt aus, den du direkt übernehmen kannst:
Schreib eine Antwort auf die Kundenmail unten.
Für wen: Inhaberin eines kleinen Cafés, hat sich über eine verspätete Lieferung beschwert.
Fakten: Lieferung kommt Donnerstag, 10 Uhr. Wir erstatten die Versandkosten. Ansprechpartner: Tom, 030 123456.
So schreibe ich (drei echte Mails von mir):
<example>...deine erste echte Mail...</example>
<example>...deine zweite echte Mail...</example>
<example>...deine dritte echte Mail...</example>
Regeln:
Du-Form. Keine Gedankenstriche. Keine Floskeln wie „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten“.
Keine Zahlen, Termine oder Zusagen, die nicht oben bei den Fakten stehen.
Höchstens 120 Wörter. Kein Gruß, den ich nicht selbst benutze.
Kundenmail:
...
Zwei Dinge machen hier den Unterschied. Erstens stehen die Fakten getrennt da, und die KI darf nichts dazuerfinden. Zweitens sind die Beispiele echte Texte von dir, keine Texte, die du dir für den Prompt ausdenkst. Nimm Mails, Posts oder Nachrichten, die du ohne KI geschrieben hast und mit denen du zufrieden warst. Je näher sie an der Aufgabe sind, desto besser: Für Kundenmails nimmst du Kundenmails, für LinkedIn-Posts nimmst du LinkedIn-Posts.
Tipp
Wenn ein Ergebnis nicht passt, schreib nicht einfach „mach es lockerer“. Sag konkret, welcher Satz dich stört und warum. Daraus wird später eine Regel für deinen Skill.
Warum klingen KI-Texte oft nach KI, und wie erkenne und vermeide ich das?
KI-Texte klingen nach KI, weil Sprachmodelle bestimmte Muster ständig wiederholen. Einzeln fallen sie niemandem auf, zusammen erkennt sie inzwischen fast jeder. Ich hab mir für meine eigenen Texte eine Liste dieser Fingerabdrücke gebaut, und die häufigsten sind diese:
| Muster | Woran du es erkennst | Was du stattdessen machst |
|---|---|---|
| Gedankenstriche | Lange Striche mitten im Satz als Denkpause | Komma, Punkt oder Doppelpunkt |
| Immer drei Glieder | Jede Aufzählung hat genau drei Punkte | Zwei oder vier sind genauso erlaubt |
| Gegensatz-Tic | „Nicht X. Sondern Y.“ in jedem zweiten Absatz | Höchstens einmal pro Text, als Pointe |
| Leere Begeisterung | Der Text lobt, bevor er etwas sagt | Streichen und direkt zur Sache |
| Zusammenfassung am Ende | Der letzte Absatz wiederholt alles noch mal | Streichen, was gesagt ist, ist gesagt |
| Floskeln | „Es ist wichtig zu beachten“, „Lass uns eintauchen“ | Den Satz ohne Floskel schreiben |
| Zu viel Politur | Jeder Satz gleich lang, alles perfekt ausbalanciert | Kurze und lange Sätze mischen |
Dazu kommen Wörter, die im Deutschen sofort nach übersetztem Marketing klingen, und Fremdwörter, für die es ein einfaches deutsches Wort gibt. Statt „Implementierung“ schreibst du „Einbau“, statt „kommunizieren“ einfach „sagen“ oder „schreiben“.
Wichtig: Diese Muster sind nicht falsch, sie sind falsch als Automatik. Ein Gedankenstrich hier und da wäre kein Problem, wenn nicht jeder KI-Text zehn davon hätte. Genau deshalb hilft es so viel, die Regeln einmal aufzuschreiben und der KI mitzugeben, statt nach jedem Text dieselben Stellen von Hand zu korrigieren.
Ein Trick, der mir viel Zeit spart: Lass die KI ihren eigenen Text gegen deine Liste prüfen, bevor du ihn liest. Ein zweiter Durchgang mit dem Auftrag „finde jede Stelle, die gegen diese Regeln verstößt, und schreib sie um“ fängt einen großen Teil davon ab. Was übrig bleibt, findest du beim lauten Lesen.
Wie baue ich mir einen eigenen Schreib-Skill, damit ich nicht jedes Mal neu prompte?
Ein Schreib-Skill ist ein Ordner mit einer Datei SKILL.md, in der deine Stimme, deine Regeln und deine Beispiele stehen, und den Claude automatisch lädt, sobald du einen Text schreiben willst. Laut der Skill-Übersicht von Anthropic bündeln Skills Anweisungen, Metadaten und optionale Zusatzdateien, die Claude bei Bedarf lädt, damit du dieselben Anweisungen nicht in jedem Gespräch wiederholen musst. Eine SKILL.md braucht oben mindestens einen name und eine description.
Ich arbeite selbst genau so. Mein Schreib-Skill besteht aus einer SKILL.md, einer Datei mit meiner Stimme, die ich aus echten Texten von mir zusammengestellt habe, einer Liste mit KI-Mustern, die raus müssen, und einem kleinen Prüfskript, das Gedankenstriche und Floskeln mechanisch findet. Jeder Text, den ein Mensch lesen soll, läuft da durch: Mails, Posts, Skool-Nachrichten und auch dieser Artikel.
So baust du dir deinen ersten Schreib-Skill:
Schritt 1: Echte Texte sammeln
Such dir fünf bis zehn Texte, die du selbst geschrieben hast und die nach dir klingen. Am besten aus verschiedenen Situationen: eine Kundenmail, eine kurze Nachricht, ein Post. Das ist das Rohmaterial für alles Weitere.
Schritt 2: Stimme beschreiben lassen
Gib Claude die Texte und bitte es, deine Stimme zu beschreiben: Satzlänge, typische Wörter, wie du anfängst, wie du aufhörst und was du nie machst. Prüf das Ergebnis und streich alles, was nicht stimmt. Das wird deine Stimm-Datei.
Schritt 3: Regeln aufschreiben
Schreib in die SKILL.md, was jeder Text erfüllen muss: deine Anrede, deine verbotenen Wörter, die KI-Muster aus der Tabelle oben und die Regel, dass keine Fakten erfunden werden. Die description oben formulierst du so, dass klar ist, wann der Skill greift, zum Beispiel „Nutzen, wenn ein Text für Menschen geschrieben wird: Mail, Post, Nachricht, Angebot“.
Schritt 4: Skill ablegen
In Claude Code legst du den Ordner laut Dokumentation unter ~/.claude/skills/ ab, wenn er für alle deine Projekte gelten soll, oder unter .claude/skills/ in einem einzelnen Projekt. Aufrufen kannst du ihn dann mit /skill-name, oder Claude lädt ihn selbst, wenn deine Anfrage zur Beschreibung passt. Auf claude.ai lädst du den Skill in den Einstellungen hoch; eigene Skills sind dort mit aktivierter Codeausführung in den Tarifen Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar. Ein Skill aus Claude Code wird nicht automatisch nach claude.ai übertragen, du richtest ihn dort separat ein. Wenn du Claude Code noch nicht eingerichtet hast, zeig ich dir in meiner Anleitung zur Installation, wie das geht.
Schritt 5: Mit jeder Korrektur besser machen
Jedes Mal, wenn du einen Text korrigierst, fragst du dich: Ist das eine Regel? Wenn ja, kommt sie in den Skill. Nach ein paar Wochen musst du kaum noch etwas umschreiben, weil der Skill deine Korrekturen schon kennt.
Welche anderen Skills ich täglich nutze, findest du in meinem Artikel über meine wichtigsten Claude Code Skills. Und wenn du den nächsten Schritt gehen willst, also nicht nur Texte, sondern ganze Abläufe abgeben, schau dir an, wie du einen eigenen KI-Agenten erstellst.
Achtung
Halte den Skill schlank. Eine riesige Datei mit hundert Regeln wird schlechter befolgt als eine kurze mit den zehn, die wirklich zählen. Warum zu viel Ballast im Kontext Qualität kostet, erkläre ich bei den typischen Claude Code Fehlern.
Rankt ein KI-Text bei Google, und muss ich KI-Texte kennzeichnen?
Ja, ein KI-Text kann bei Google ranken, solange er Menschen wirklich weiterhilft. Google schreibt in seinen Hinweisen zu KI-generierten Inhalten, dass generative KI für Recherche und Struktur nützlich sein kann und dass KI-Inhalte erlaubt sind, wenn sie die normalen Anforderungen der Google Suche erfüllen. Google empfiehlt außerdem, alle KI-Inhalte auf Fakten zu prüfen. Wer dagegen massenhaft Seiten ohne eigenen Mehrwert erzeugt, kann gegen die Spam-Richtlinie zum massenhaften Erstellen von Inhalten verstoßen.
Für dich heißt das: Nicht die Frage, ob KI beteiligt war, entscheidet, sondern ob der Text etwas enthält, das es so woanders nicht gibt. Deine Erfahrung, deine Beispiele, deine Zahlen und deine Meinung.
Bei der Kennzeichnung musst du genauer hinschauen. Artikel 50 Absatz 4 des EU AI Act gilt seit dem 2. August 2026. Danach musst du offenlegen, dass ein Text von einer KI erzeugt wurde, wenn er veröffentlicht wird, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren. Das gilt aber nicht, wenn der Text von einem Menschen geprüft oder redaktionell kontrolliert wurde und jemand die redaktionelle Verantwortung dafür trägt.
| Situation | Was der AI Act dazu sagt |
|---|---|
| Text informiert die Öffentlichkeit über ein Thema von öffentlichem Interesse, ohne menschliche Prüfung veröffentlicht | Kennzeichnung nötig |
| Derselbe Text, aber von dir geprüft, und du trägst die redaktionelle Verantwortung | Ausnahme greift |
Der sauberste Weg ist deshalb sowieso der, den ich dir hier empfehle: Du liest jeden Text, du prüfst die Fakten und du stehst mit deinem Namen dafür. Das ist kein Rechtsrat, und bei einem konkreten Fall in deinem Unternehmen klärst du das am besten mit jemandem, der sich mit dem AI Act auskennt.
Wie prüfe ich einen KI-Text, bevor ich ihn veröffentliche?
Du prüfst einen KI-Text in drei Durchgängen: Fakten, Muster und Ton. Bei einer kurzen Mail bleibt der Prüfdurchgang überschaubar und deckt genau den Teil ab, den dir keine KI vollständig abnehmen kann.
- Fakten prüfen. Stimmt jede Zahl, jeder Name, jeder Termin und jede Zusage mit deinen echten Daten überein? Alles, was du nicht selbst in den Prompt geschrieben hast, ist verdächtig.
- Muster prüfen. Geh die Tabelle von oben durch oder lass ein Prüfskript laufen. Gedankenstriche, Floskeln und die Zusammenfassung am Ende fliegen raus.
- Laut lesen. Lies den Text so vor, als würdest du ihn einem Kunden am Telefon sagen. Jeder Satz, bei dem du stolperst oder den du so nie sagen würdest, wird umgeschrieben.
Wenn du dabei etwas findest, das immer wieder vorkommt, gehört es in deinen Skill. So wird jeder Text ein bisschen besser als der davor, und die Prüfung wird mit der Zeit immer kürzer.
Den KI Agenten Club findest du über vishalpunia.com/club.
Häufige Fragen
Kann man erkennen, ob ein Text von einer KI geschrieben wurde?
Oft ja, an typischen Mustern wie Gedankenstrichen, Dreiergruppen, leerer Begeisterung und einer Zusammenfassung am Ende. Sicher erkennen lässt es sich aber nicht immer, vor allem dann nicht, wenn jemand mit eigenen Beispielen und klaren Regeln arbeitet und den Text danach selbst überarbeitet.
Welche KI schreibt die besten Texte?
Das hängt von deinem Ton und deinen Aufgaben ab. Gib ChatGPT, Claude und Gemini denselben Prompt mit denselben Fakten und zwei Beispielen von dir und nimm das Tool, bei dem du am wenigsten umschreiben musst.
Wie viele Beispiele brauche ich im Prompt?
Drei bis fünf echte Beispiele reichen, so empfiehlt es Anthropic für Claude. Verpack sie in <example>-Tags und nimm Texte, die möglichst nah an der Aufgabe sind.
Muss ich KI-Texte auf meiner Website kennzeichnen?
Nicht in jedem Fall. Der EU AI Act verlangt seit dem 2. August 2026 eine Kennzeichnung bei KI-Texten, die die Öffentlichkeit über Themen von öffentlichem Interesse informieren, außer ein Mensch hat sie geprüft und trägt die redaktionelle Verantwortung.
Straft Google KI-Texte ab?
Nein, Google erlaubt KI-Inhalte, wenn sie die normalen Anforderungen der Suche erfüllen und Menschen weiterhelfen. Probleme gibt es, wenn massenhaft Seiten ohne eigenen Mehrwert erzeugt werden.
Was ist ein Schreib-Skill?
Ein Schreib-Skill ist ein Ordner mit einer SKILL.md, in der deine Stimme, deine Regeln und deine Beispiele stehen. Claude lädt ihn automatisch, wenn du einen Text schreiben willst, sodass du nicht jedes Mal alles neu erklären musst.
Brauche ich Claude Code für einen eigenen Skill?
Nein, eigene Skills funktionieren auch auf claude.ai in den Tarifen Pro, Max, Team und Enterprise, wenn die Codeausführung aktiviert ist. Dort lädst du den Skill in den Einstellungen hoch, getrennt von Claude Code.
Fazit
Texte mit KI zu schreiben, die nicht nach KI klingen, ist weniger eine Frage des Tools als eine Frage dessen, was du der KI mitgibst. Echte Beispiele von dir, klare Regeln gegen die typischen KI-Muster, deine eigenen Fakten und ein Prüfdurchgang vor dem Veröffentlichen machen den größten Unterschied. Sobald du merkst, dass du dieselben Anweisungen immer wieder tippst, packst du sie in einen eigenen Schreib-Skill, und jede Korrektur macht ihn ein Stück besser. Für Google und den AI Act gilt dann dasselbe wie für deine Leser: Ein Text, den du geprüft hast und für den du mit deinem Namen stehst, ist der sicherste Weg.
KI Agenten Club
Du willst nicht nur lesen, sondern bauen?
Im KI Agenten Club baust du mit Vishal KI-Agenten für dein Business. Kurse, fertige Skills und Leute, die dasselbe bauen.
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